
Unter einer elektronischen Archivierung versteht man, dass elektronische Informationen unveränderbar für lange Zeit aufbewahrt werden, wofür in der Regel spezielle Archivsysteme eingesetzt werden.
Basel II umschreibt die Gesamtheit der Eigenkapitalvorschriften, die vom Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht in den letzten Jahren vorgeschlagen wurden. Basel II zielt darauf hinaus, die staatlich verlangten regulatorischen Eigenkapitalanforderungen stärker am tatsächlichen Risiko auszurichten.
Als Berechtigungsprofil bezeichnet man eine technische Hülle der autorisierten Funktionen (SAP® -Transaktionen) und des organisatorischen Bereiches, in dem die Funktionen ausgeübt werden dürfen (eingegrenzte Organisationsebene), z.B. Buchungskreis, Werk oder Kostenstelle.
Corporate Governance - oder auch "Der Knigge für Unternehmen" - beschäftigt sich mit dem Setzen und Einhalten von Verhaltensregeln, die für Mitarbeiter von Unternehmen oder das Unternehmen selbst gelten.
Dokumentenmanagement ist die meist datenbankgestützte Verwaltung elektronischer Dokumente. Man versteht darunter weiterhin die Verwaltung ursprünglich meist papiergebundener Dokumente in elektronischen Systemen.
Als Einzelrollen bezeichnet man die Autorisierungen spezieller Funktionen bzw. eines abgegrenzten Funktionsumfanges und sie beinhalten die Rechte in sich geschlossener, betrieblicher Operationen. 1-n Einzelrollen werden zu Sammelrollen aggregiert.
Sammelrolle ist eine zusammenfassende Bezeichnung aller benötigten Rechte / Autorisierungen auf der Arbeitsplatzebene. Als Synonym dient auch der Begriff "business role". Eine Sammelrolle (business role) setzt sich im SAP®-System aus 1-n Einzelrollen zusammen.
SAP®-Anwenderrechte ist ein Synonym zu SAP®-Benutzerrechte und bezeichnet die SAP®-Berechtigungen, die auf Anwenderebene eingestellt sind.
Als SAP®-Anwenderverwaltung wird ein Werkzeug der Nutzer bezeichnet, mit dem das zu Verwaltende in SAP®-Systemen angelegt, geändert und gelöscht werden kann.
SAP®-Benutzerrechte ist die Bezeichnung für SAP®-Berechtigungen, die auf der Ebene des Anwenders eingestellt sind.
Die SAP®-Berechtigung ist eine Autorisierung, um im SAP®-System einen definierten Funktionsumfang bearbeiten zu dürfen.
Das SAP®-Berechtigungskonzept setzt sich aus der Summe aller im SAP®-System existierenden Autorisierungen, d.h. aus sämtlichen Einzel- und Sammelrollen, zusammen.
Das SAP®-Berechtigungswesen umfasst die Summe und Beschreibung der technischen und organisatorischen Rahmenbedingungen, die zur Verwaltung des SAP®-Berechtigungskonzeptes erforderlich sind.
Der SAP®-Profilgenerator ist ein Werkzeug im SAP®-System, mit dem Berechtigungsprofile angelegt und gepflegt werden, z.B. Änderungen und Löschungen.
Unter SAP®-Prüflogik versteht man eine bei Nutzung des SAP®-Systems verwendete Prüfroutine ("authority check"). Die SAP®-Prüflogik soll sicherstellen, dass Anwender mit ihren zugeordneten Berechtigungen nur die autorisierten Funktionen ausüben können.
Hinter der SAP®-Rechteverwaltung verbirgt sich die Aufgabe der Administration der im SAP®-System existierenden Berechtigungen.
SAP®-Berechtigungen werden technisch in Berechtigungsprofilen abgelegt. Die Hülle um dem Profil bildet eine Rolle, die sogenannte SAP®-Rolle.
SAP®-Rollenkonzept ist ein Synonym zu SAP®-Berechtigungskonzept und setzt sich demzufolge aus der Summe aller im SAP®-System existierenden Autorisierungen zusammen.
SAP®-Userverwaltung ist ein Synonym zu SAP®-Anwenderverwaltung und bezeichnet somit ein Werkzeug der Nutzer, mit dem das zu Verwaltende in SAP®-Systemen angelegt, geändert und gelöscht werden kann.
Sarbanes-Oxley (Act) SOX ist ein US-Bundesgesetz, welches die Verlässlichkeit der Berichterstattung und den Aufbau eines internen Kontrollsystems von Unternehmen beinhaltet. Berechtigungskonzepte und effiziente SAP® -Berechtigungen helfen dabei, dieses interne Kontrollsystem im Unternehmen umzusetzen.
Der Begriff Schubladenkonzept wird im BMON®-Lösungsportfolio zur Darstellung des Zusammenhanges von SAP®-Sammelrollen und SAP®-Einzelrollen genutzt. Jede Sammelrolle ist ein "Schubladenschrank" und enthält 1-n "Schubladen" (jeweils eine Einzelrolle). Daraus ergibt sich die Bezeichnung Schubladenkonzept.